Sie sind hier: Blog
04.02.2012
Ernährung & Gesundheit 05.04.2010, 13:19 Uhr

Genetisch vererbte chronische Krankheiten durch falsche Ernährung der Eltern?

Bangkok (Vincent) - Wenn die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß, kommt immer die Antwort es liegt an den Genen. Ihre Erkrankung ist genetisch bedingt, genetisch veranlagt, liegt in der Familie usw. Über die ursprüngliche Ernährungsanpassung der Menschen hatte ich in diesem Blog bereits einen Artikel von Bernd Bieder zitiert. Bei allen ärztlichen Erklärungsversuchen, insbesondere für die Unheilbarkeit einer chronischen Erkrankung, war und bin ich schon immer sehr skeptisch gewesen. Woher kommt die genetische Veranlagung genau? Warum erbe ich etwas, dass meine Mutter gar nicht hat?

Eine von vielen chronischen Erkrankungen für die die Schulmedizin keine Ursachen benennen kann (oder will) und bei der dann regelmäßig von genetischer Veranlagung gesprochen wird, ist z.B. die Neurodermitis: "Warum jemand Neurodermitis bekommt, ist nicht bis ins letzte Detail erforscht. Wissenschaftler haben bislang etwa 20 verschiedene Gene identifiziert, die etwas mit der Juck-Krankheit zu tun haben können."
stern.de/allergie/erkrankungen/neurodermitis-im-teufelskreis-von-jucken-und-kratzen )

Sie kennen diese Sätze sicherlich auch im Zusammenhang mit anderen chronischen Erkrankungen. Umso interessanter sind dann aktuelle Ergebnisse einer amerikanischen Forschungsarbeit zu werten. Kurz gesagt: Ernährt sich die Mutter während einer Schwangerschaft ausgewogen, so sinkt das Risiko für den Nachwuchs im späteren Leben zu erkranken. Die Ernährung der schwangeren Frau beeinflusst entscheidend welche Gene aktiviert werden.
(Original-Link in Englisch: http://www.pnas.org/content/107/12/5557.short
Artikel in Deutsch Stuttgarter Zeitung / Focus-Online / Ärzte-Zeitung-Online )

Und so macht die so oft zitierte erbliche Veranlagung zu einer bestimmten Krankheit dann durchaus Sinn. Genauso wie jeder Mensch seine Gesundheit und sein Leben dadurch entscheidend beeinflusst welche Art und Form der Nahrung er täglich zu sich nimmt, so hat bereits die Ernährung der Mutter vor und während der Schwangerschafft einen erheblichen Einfluß auf die spätere Entwicklung des Kindes.

Spannend bleibt noch die Frage welchen genauen Einfluß die Ernährung auf die Spermien des Mannes hat. Obwohl ich glaube die Antwort bereits ohne weitere wissentschaftliche Forschung recht gut zu kennen. Mein Tipp: Liebe Frauen, sucht Euch Tropenköstler für die Nachwuchsplanung!  ;-)

Autor: Vincent
Tags: gene, rohkost

Mein Kommentar

(wird nicht veröffentlicht)
 
Benachrichtige mich, wenn jemand einen Kommentar zu dieser Nachricht schreibt.

zur Listenansicht