Jackfrucht

Jackfruit der Sorte "yellow flesh"
Jackfruit der Sorte "yellow flesh"
Stück einer Jackfruit-Frucht
Stück einer Jackfruit-Frucht

Jack­frucht (Ja­kobs­frucht) [lat. Ar­to­car­pus he­te­ro­phy­lus Lamk.], Thai-Na­me: Kha­nun (ขนุน), Sor­te: yel­low flesh, Sai­son: Ja­nu­ar - Mai (ganz­jäh­rig lie­fer­bar).

Die Jack­baum­frucht ist die größ­te an Bäu­men wach­sen­de Frucht der Welt und er­reicht ein Ge­wicht von bis zu 80 Pfund bei ei­ner Grö­ße von bis zu 90 cm Län­ge und 25-50 cm im Durch­mes­ser. Das Äu­ße­re der Frucht ist in rei­fem Zu­stand grün oder gelb. Das In­ne­re be­steht aus gro­ßen ess­ba­ren Bir­nen ei­nes gel­ben, ba­na­nen­ähn­lich schme­cken­den Flei­sches, das ei­nen glat­ten, ova­len, hell­brau­nen Sa­men­kern um­gibt. Der Kern ist 2-3 cm lang und 1-2 cm stark, in­nen weiß und knackig. Es kön­nen 100 bis 500 Sa­men­kör­ner in ei­ner ein­zel­nen Frucht sein, die für nicht mehr als drei oder vier Ta­ge ent­wick­lungs­fä­hig sind.

Wenn sie völ­lig reif ist, strahlt die un­ge­öff­ne­te Jack­frucht ei­nen star­ken un­an­ge­neh­men Ge­ruch aus, der ver­faul­ten Zwie­beln äh­nelt, wäh­rend die Frucht­mas­se der ge­öff­ne­ten Frucht nach Ana­nas und Ba­na­ne riecht. Die fes­ten, gel­ben, he­raus­ge­lös­ten Frucht­seg­men­te wer­den Por­ti­ons­wei­se auf den Stra­ßen­märk­ten ver­kauft.

Es gibt zwei Haupt­sor­ten der Jack­baum­frucht. Bei der ei­nen ha­ben die Früch­te die klei­nen, fas­ri­gen, wei­chen, brei­ar­ti­gen, aber sehr sü­ßen Kar­pel­le mit ei­ner Be­schaf­fen­heit, die ein we­nig an ro­he Aus­tern er­in­nert. Die an­de­re Art ist kna­cki­ger und nicht ganz so süß. Die­se Sor­te ist kom­mer­zi­ell wich­ti­ger, da sie eher den west­li­chen Ge­schmack trifft.

Tips für die La­ge­rung:

Län­ge­re La­ge­rung von ei­ni­gen Ta­gen ist bei der Jack­frucht nicht so sehr das Pro­blem. Wenn wir die Frucht ver­sen­den ist sie fast reif und wenn Sie die Scha­le nicht öff­nen, kann die Frucht ei­ne Wo­che im küh­len Kel­ler lie­gen, oh­ne das et­was pas­siert. Die Scha­le muss im­mer von aus­sen weich wer­den, bzw. sein, be­vor Sie die Frucht dann öff­nen. Wenn Sie die Scha­le geöff­net ha­ben und dann Tag für Tag es­sen möch­ten, las­sen Sie so­viel Frucht­seg­men­te wie mög­lich in der Scha­le und ver­su­chen die Frucht zu­min­dest so­weit es geht im Kühl­schrank zu la­gern. In Thai­land neh­men wir nur die Frucht­seg­men­te, die wir auch es­sen aus der Scha­le und de­cken dann al­les mit ei­ner Klar­sicht­fo­lie im Kühl­schrank ab. Per­sön­lich ha­ben wir da­mit kein Pro­blem und die Jack­frucht schmeckt auch nach ei­ni­gen Ta­gen aus dem Kühl­schrank sehr, sehr gut. Es mag aber da per­sön­li­che Un­ter­schie­de ge­ben.

Zu­sam­men­ge­fasst gibt es al­so 4 Stu­fen:

  1. har­te Scha­le – nicht öff­nen (Wär­me for­ciert den Rei­fe­pro­zess)
  2. wei­che Scha­le – ca. 1 Wo­che noch (kühl) halt­bar
  3. ge­öff­ne­te Scha­le (und ab­ge­deckt) – ei­ni­ge Ta­ge halt­bar
  4. ein­zel­ne Frucht­seg­men­te (un­ter Klar­sicht­fo­lie im Kühl­schrank) – ei­ni­ge Ta­ge halt­bar

Die grö­ße­ren Jack­früch­te ha­ben den bes­se­ren Ge­schmack. Die kleins­ten Früch­te mit ei­nem sehr gu­ten Ge­schmack sind min­des­tens sie­ben Ki­lo schwer. Es gibt auch noch et­was klei­ne­re 4-6ki­lo Früch­te, de­nen fehlt aber noch Rei­fe und da­mit eben auch der Ge­schmack (ne­ben Vi­ta­mi­nen etc.). Mit ei­ner Jack­frucht ha­ben Sie si­cher­lich ei­nen gu­ten Vor­rat und die Frucht macht sehr gut satt – viel Fleisch, we­nig Was­ser – , kann al­so sehr leicht – wie auch Du­ri­an – ei­ni­ge Mit­tag­es­sen er­set­zen.

Die bes­te Qua­li­tät der Jack­baum­frucht wächst bei Nak­hon Si Tham­ma­rat.