Mango

Man­go "Nam Dok Mai" [lat. Man­gi­fe­ra in­di­ca L.], Thai-Na­me: Ma-muang (มะม่วง), Sor­te: Nam Dok Mai, Sai­son: April - Ok­to­ber.

Wir be­zie­hen un­se­re Man­gos di­rekt aus An­bau in Per­ma­kul­tur so­wie aus tra­di­tio­nel­lem Fa­mi­li­en­an­bau in Phet­cha­boon. Sie be­sit­zen ein dun­kel­oran­ges Frucht­fleisch, so zart, dass es auf der Zun­ge zer­geht. Wenn es ei­ne Frucht gibt, für die ein­fach je­der um­ge­hend zum Roh­kost- und Früch­te­lieb­ha­ber wird, dann sind es ge­nau die­se "Man­gi­fe­ra in­di­ca". Ei­ne be­son­de­re De­li­ka­tes­se ist das Frucht­fleisch di­rekt um den fla­chen, lan­gen Kern der Man­go – un­be­schreib­lich, un­wi­der­steh­lich!

Im in­ter­na­tio­na­len Ver­gleich sind die thai­län­di­schen Man­gos mit ei­nem Durch­schnitts­ge­wicht von nur et­wa 300g nicht be­son­ders groß. Ei­ne bra­si­lia­ni­sche Tom­my At­kins aus dem Su­per­markt bringt da für 99 Cent pro Stück mehr auf die Waa­ge, aber kann man so et­was wirk­lich mit Ge­nuss es­sen? Schmeckt es nicht, egal ob Su­per­markt oder Bio, "grün" und "che­misch"? Wenn Früch­te zu früh ge­ern­tet wer­den (wie zum Bei­spiel auch Ba­na­nen und Pa­pa­yas) ha­ben die­se nicht nur we­ni­ger Vi­ta­mi­ne. Wert­vol­le In­halts­stof­fe, die durch Son­ne erst ent­ste­hen müs­sen, las­sen sich nicht durch Nach­rei­fen in Kühl­con­tai­nern auf wo­chen­lan­gen Schiffs­rei­sen er­zeu­gen.

Die thai­län­di­sche Man­go-Art "Nam Dok Mai" hat un­ter Ken­nern ei­nen Kult­sta­tus und wird ge­ges­sen (und an un­se­re Kun­den ver­schickt) wenn sie voll aus­ge­reift ist. Da­bei muss die Frucht schon von au­ßen rich­tig nach Man­go rie­chen und die Haut muss den ers­ten Frucht­zu­cker aus­schwit­zen und et­was kleb­rig sein. Der köst­lichs­te Teil ist das zar­te, fa­ser­freie Fleisch di­rekt um den fla­chen Kern her­um, das sich fast wie "Eis am Stiel" ab­schle­cken läßt.

Je nach Sai­son sind noch wei­te­re Sor­ten Man­go in Thai­land ver­füg­bar:

Ur-Man­go "Okrong" [lat. Man­gi­fe­ra in­di­ca L.], Thai-Na­me: Ma-muang (มะม่วง), ur­sprüng­li­che Sor­te: Okrong, Sai­son: März – Ju­ni.

In der Man­go-Hoch­sai­son ist für we­ni­ge Wo­chen auch die­se köst­li­che ur­sprüng­li­che Man­go-Sor­te er­hält­lich. Die Man­go "Okrong" ge­hört zu den al­ten, sehr klei­nen und tra­di­tio­nel­len Thai-Man­gos (1kg sind ca. 5 Stk.), die noch ei­ne sehr ur­sprüng­li­che Form ha­ben. Die Scha­le ist oft fle­ckig, rau und hat un­ter­schied­li­che Farb­nuan­cen. Ge­schmack­lich bie­tet Ih­nen die­se Man­go-Sor­te höchs­ten Ge­nuss. Es gibt Thai­land­ken­ner, für die ist die Okrong der Gip­fel des Man­go Ge­nus­ses.

Thai-Man­go "Chok Anan" [lat. Man­gi­fe­ra in­di­ca L.], Thai-Na­me: Chok Anan, ur­sprüng­li­che Sor­te, Sai­son: Ju­li.

Die­se köst­li­che ur­sprüng­li­che Man­go-Sor­te ist nur in der Man­go-Hoch­sai­son er­hält­lich. Die Man­go "Chok Anan" ge­hört zu den al­ten und tra­di­tio­nel­len Thai-Man­gos, die noch ei­ne sehr ur­sprüng­li­che Form ha­ben. Die Scha­le ist oft fle­ckig, rau und hat un­ter­schied­li­che Farb­nu­an­cen. Ge­schmack­lich bie­tet Ih­nen die­se Man­go-Sor­te höchs­ten Ge­nuss. Es gibt Thai­land­ken­ner, für die ist die Chok Anan ei­ne der bes­ten Man­go­sor­ten des Lan­des.

Übersicht Mango-Sorten in Thailand