Rosenapfel

Rosen-Apfel, Sorte "Tubtimjun"
Rosen-Apfel der Sorte "Tubtimjun"

Ro­sen­ap­fel [lat. Eu­ge­nia ja­va­ni­ca Lamk.], Thai-Na­me: Chom-phu (ชมพู), Sor­te: Tub­tim­jun, Sai­son: No­vem­ber - April.

Ro­sen­äp­fel sind in Deutsch­land ei­gent­lich nie zu be­kom­men, da sie nur we­ni­ge Ta­ge halt­bar sind. Die Früch­te sind beim Ver­sand voll­reif und süß zum so­for­ti­gen Ver­zehr. Was nicht in den ers­ten zwei Ta­gen nach An­kunft ge­ges­sen wird, muss ab in den Kühl­schrank (un­ten ins Ge­mü­se­fach). Die­se Frucht ist we­der mit Äp­feln, noch mit Ro­sen ver­wandt. Es han­delt sich da­bei um ap­ri­ko­sen- bis pfir­sich­gro­ße glo­cken­för­mi­ge Früch­te, die man leicht für Blu­men­blü­ten hal­ten könn­te. Die Ro­sen­äp­fel wach­sen aber in un­glaub­li­cher Men­ge auf gro­ßen Bäu­men. Der Na­mens­teil, der sich auf Ro­sen be­zieht, geht viel­leicht auf den Um­stand zu­rück, dass die klei­nen Früch­te ei­ne hell­ro­te Far­be ha­ben und so­gar ei­nen süß-sau­ren Ge­schmack, der sei­ner Zart­heit we­gen an ei­nen Blu­men­duft er­in­nert. Ap­fel­ar­tig ist die Kon­sis­tenz des Frucht­flei­sches.

Die Frucht kann ganz ge­ges­sen wer­den, soll­te aber – wie je­des Obst aus den Tro­pen – gut ge­wa­schen wer­den. Im Glo­cken­in­ne­ren hal­ten sich ger­ne Amei­sen und an­de­re In­sek­ten auf. Vor dem Ver­zehr ein­fach mit dem Mes­ser in klei­ne Stü­cke zer­tei­len und nach­schau­en.

Be­son­ders be­liebt sind Ro­sen­äp­fel bei Kin­dern.