Salak (Schlangenfrucht)

Ein typisches Büschel Salak Früchte - einige geöffnet
Ein Büschel Salak Früchte
Die Nahaufnahme zeigt deutlich die "Behaarung" der Salak-Früchte
Salak-Früchte in Nahaufnahme

Sa­lak (Schlan­gen­frucht) [lat. Sa­lac­ca za­lac­ca], Thai-Na­me: Sa-Lha, Sai­son: Fe­bru­ar - No­vem­ber.

Die­se mer­kwür­dig be­schupp­ten Pal­men­früch­te, bzw. "Pan­zer­bee­ren", die bei uns Sa­lak oder Schlan­gen­frucht ge­nannt wer­den, sind ur­sprüng­lich auf Ja­va und Su­ma­tra be­hei­ma­tet und heu­te im tro­pi­schen Asi­en weit ver­brei­tet. Aus dem be­haar­ten, aus drei mit­ein­an­der ver­wach­se­nen Frucht­blät­tern be­ste­hen­den Frucht­kno­ten ent­wi­ckelt sich ei­ne Frucht mit ei­ner dün­nen, aber stark glän­zend be­schupp­ten Au­ßen­haut; die Haa­re sind noch deut­lich als fein aus­ge­zo­ge­ne Spit­zen der nach ba­sal ge­rich­te­ten Schup­pen zu er­ken­nen. Ins­ge­samt ist aber die­se glän­zen­de, an Ech­sen­haut er­in­nern­de Um­hül­lung des Sa­mens nicht sehr fest.

Das nach Ana­nas und Erd­bee­re schme­cken­de, beige­far­be­ne Frucht­fleisch ent­spricht mor­pho­lo­gisch der äu­ße­ren Schicht der Sa­men­scha­le, stellt al­so ei­ne saf­ti­ge Sa­men­scha­le dar. Die Klas­si­fi­ka­ti­on der Früch­te nach dem her­kömm­li­chen Sys­tem ist schwie­rig; man be­zeich­net sie we­gen der nicht all­zu fes­ten, aber nicht ver­holz­ten Hül­le als "Pan­zer­bee­ren". Die brü­chi­ge Scha­le wird mit den Fin­gern ent­fernt, eben­so wie die gro­ßen Sa­men im In­ne­ren je­des Frucht­seg­men­tes. Das Frucht­fleisch schmeckt ganz frisch vom Baum am bes­ten.

Da wir vor dem Ver­sand nicht in die Sa­lak rein­schau­en kön­nen, sind im­mer mal ein paar nicht so gu­te "fau­le" Ex­em­pla­re da­bei. Dies ist nor­mal und lässt sich (wie z.B. bei Man­go­sta­nen) trotz größ­ter Sorg­falt beim Ein­kauf nicht ganz ver­mei­den. Es gibt ver­schie­de­ne Sa­lak­sor­ten. Wir ver­sen­den die dunk­len Thai-Sa­lak. Das Frucht­fleisch ist et­was bei­ge und dunk­ler als bei den be­kann­te­ren in­do­ne­si­schen Sa­laks und auch der Ge­schmack ist et­was an­ders. Für Sa­lak-Ken­ner sind un­se­re Thai-Sa­lak ei­ne wah­re De­li­ka­tes­se, aber eben nicht für je­den.